Einzelkräuter
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Zweigspitzen der "Hypericum officinalis" enthalten Hypericine, Flavonoide, das antibiotisch wirksame Hyperforin, Terpene und Gerbstoffe mit antidepressiver, antidyspeptischer Wirkung. Sie lindern nervöse Unruhe.Äußerlich wirkt Johanniskraut photosensibilisierend. Braungrün in der Tasse.
Die Kakaoschalen eignen sich als Kakaoschalentee oder zur Verwendung zur Herstellung eines Kakaoschalensuds. Sie fallen beim Schälen der Kakaobohnen an und werden gereinigt und gesiebt.
Die Blütenköpfe enthalten Ätherische Öle, Flavonoide, Terpene, Glykoside, Kalium mit antiseptischer, entzündungshemmender, krampflösender, sedativer und tonischer Wirksamkeit.
Kardamom zählt zu den ältesten und meist verbreitetsten exotischen Gewürzen. Das mit Ingwer verwandte Gewürz stammt aus Indien und Sri Lanka, die neben Guatemala zu den Hauptanbaugebieten gehören. Die Fruchtkapseln werden kurz vor der Reife von Hand geerntet, was Kardamom neben Safran und Vanille zu den teuersten Gewürzen macht.
Schon den alten Griechen als "Karon" bekannt, enthält Kümmel äth. Öle, Terpene und Flavonoide. Bekannt ist die magensaftanregende, blähungsmindernde und fungicide Wirkung, welche Kümmel als Gewürz, Tee- u. Backzusatz empfiehlt.
Monokraut Kräftig gelb in der Tasse. Kurkuma – die gelbe Knolle wird auch „das Gewürz des Lebens“ genannt, weil sie bei mehreren Beschwerden als Heilmittel Verwendung findet. Ab dem frühen Mittelalter wird der Gelbwurz in Nordafrika sowie Europa eingesetzt. Doch gilt die Knolle schon seit mindestens 4000 Jahren als fester Bestandteil in der ayurvedischen Medizin. In Indien war Kurkuma für lange Zeit als heilig angesehen und zählt zu diesen heißen Gewürzen, denen eine Energie spendende und reinigende Wirkung zugesprochen wird.
Enthält ätherische Öle, Flavonoide, Phytosterole mit mild beruhigender Wirkung bei nervöser Erschöpfung oder Schlafstörung. Auch antiseptische, gallentreibende, windtreibende und krampflösende Wirkung ist bekannt.
Um 1546 erwähnt Hieronymus Bock erstmals den harntreibenden Löwenzahn Tabernaemontanus. Ein deutscher Apotheker stellt im 16.Jahrhundert Löwenzahn als unvergleichliches Wundkraut dar. Der franz.Name "Pissenlit" weist in niederdeutsch und dänisch auf seine harnfördernde Wirkung hin.
Blattspitzen der tropischen Stechpalme (Matestrauch). Erfrischendes Nationalgetränk Südamerikas. Inhalt: Gerbstoffe, Minerale, Koffein. Gerbstoffe vermindern die Transpirations-Intensität in Tropenklima. Hungerdämpfende und Leber-Galle-Wirkung.
Alte orientalische Gewürz-, Tee- u. Bienenfutterpflanze seit Virgil und Plinius (Melissa = Biene / Meli = Honig). Die Araber priesen Melisse bei Melancholie. In der Volksheilkunde schweisstreibend, kraeftigend und nervös-beruhigend.
Getrocknete Blütenknospen des Nelkenbaums. Nelken sind erst im 7. Jahrh. von China über den mittl. Osten (Seidenstraße) nach Europa gelangt. Antiseptische, schmerzlindernde ( Zahnschmerz) Wirkung.
In der Volksmedizin als mildes Beruhigungsmittel bei Nervosität und Schlafstörungen bekannt. Aus Blüten wird auch "Neroliöl" für Parfümzwecke gewonnen. Bestandteil einiger Kräutermischungen.
Schalen der Süssorange enthalten ätherisches Öl mit beruhigend-krampfvorbeugender Wirkung. In Punschmischungen, frisch gequetscht eingebracht, besitzen sie eine würzend-aromatische Wirkung.