Einzelkräuter
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Erfrischender Durstlöscher der Nerven und Geist stärkt.
Inhaltstoffe sind Saponine, Gerbstoffe, äth. Öl, Glykoside. Die jungen Blätter sind Bestandteil von Tees zur Nierenpflege und Harnförderung sowie zur Linderung bei Steinleiden. Frische Blätter werden gern als Frühjahrssalat zubereitet gegessen.
Die Wirkstoffe begünstigen neben Wasserförderung, Schleimlösung und Auswurfförderung eine positive Zusammensetzung des Blutes. Sie sind von antientzündlicher, stoffwechselfördernder Bedeutung. Frische Brennnesseln eignen sich als Salat; ihr Saft zum "inneren Frühjahrsputz". Die B. ist Bestandteil vieler Teemischungen.
Blattwirkstoffe: adstringend, blutzuckersenkend, blutreinigend, harntreibend, tonisierend, wundreinigend und mild stopfend. Verwendung als Gurgel- u. Mundspülmittel. Alte Seefahrer festigten das Zahnfleisch durch Kauen der Blätter. Die Blätter sind Bestandteil vieler Kräutertees.
Rotbeerblätter, Baschierbeerkraut, Erbelkraut, Gasbielkraut, Grasbeerkraut, Knackbeerenblätter, Majussenblätter - so lauten einige der volkstümlichen Namen. Der Blattabguß wurde früher Kindern bei leichten Durchfällen gegeben. Heute bedeutender Bestandteil in vielen Kräuterteemischungen.
Feuchtbiotop-Pflanze mit höchstem Wasserbedarf. Die Blätter älterer Zweige enthalten viel äth. Öl mit fiebersenkender, appetitanregender und antiseptischer Wirkung.
Foeniculum volgare Mill. enthält beruhigende äth. Öle, Mineralsalze sowie die Vitamine A,B,C. Traditionell gebräuchlich zur Linderung im Magen-Darm-Bereich sowie in Brust-Husten-Tees. Fenchel ist Bestandteil im "Köm", dem alkoholischen Zusatz für den Friesischen Teepunsch.
Die Blätter mit siedendem Wasser übergießen. Ziehzeit: 6-8 Minuten. Ideal auch für Mischungen mit Ginseng oder Grünem Tee. Geschmack: leicht bitter.
Himbeerblätter sind von mild adstringierender Wirkung bei Durchfall und in Gurgelwässern. Häufig werden sie volumenfüllend Teemischungen beigemischt.
Der Gebrauch von Holunder ist bis in die Steinzeit rückverfolgbar. Den Germanen förderte der Holunderstrauch "die guten Hausgeister". Der Blütenaufguß wirkt schweißtreibend bei fiebrigen Erkrankungen.
Die Blätter und zapfenähnlichen Blütenstände der weiblichen Hopfenpflanze enthalten u.a.den Bitterstoff Lupolon mit sedativer /beruhigender Wirkung. Wichtig ist eine sehr trockene, dunkle Lagerung zur Verhinderung von Oxidationsverlust des Lupolon.
Jasminblüten haben einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Das ätherische Öl führt zu einem blumig-frischen Duft.