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Nierensteine durch Oxalsäure?
Herr Werner schrieb:
Ich trank für zwei Jahre ausschliesslich schwarzen Tee und bekam während der Zeit Nierensteine, die scheinbar hauptsächlich auf Oxalsäure im schwarzen Tee zurückzuführen waren. Nachdem ich nicht mehr schwarzen Tee trank, hatte ich kein Probleme mehr mit Nierensteinen. Meine Frage ist: Enthält koffeinfreier grüner Tee, den ich u.a. wegen seiner Anti-Oxydationseigenschaften von jetzt an trinken möchte, auch in gleichem Masse Oxalsäure? Vielen Dank im Voraus für ihre möglichst ausführliche Antwort. Mit freundlichen Grüssen - Werner
Antwort:
Moin Moin Herr Werner,
leider bin ich kein Chemiker oder Arzt, um Ihnen eine gezielte Antwort auf Ihre Frage zu geben. Allerdings habe ich mich schlau gemacht in den mir zur Verfügung stehenden Unterlagen. Danach enthalten die Triebspitzen des Teestrauches - unabhängig ob Grün- oder Schwarztee - diese Säure, und die Stärke ist abhängig von der Ziehzeit. Ratsam wären in Ihrem Fall wahrscheinlich Oolong-Tee oder Sencha-Teesorten, die aus den unteren grösseren Blättern produziert werden. Koffeinfreier Tee dürfte allerdings genau so viel Qxalsäure haben, da meines Wissens nur das Koffein entfernt wird. Suchen Sie bitte auch im Internet! Einfach in Ihrer Suchmaschine »Oxalsäure« eingeben und Sie haben ca. 30 Seiten, in denen Sie stöbern können. Wenn Sie mir Ihre Adresse aufgeben, schicke ich Ihnen gern eine Kopie aus meinen Buchunterlagen, aus denen hervorgeht, wieviel bei wie langer Brühzeit die Oxalsäure ausgefällt wird. Beim Studium aller mir zu Verfügung stehenden Unterlagen habe ich festgestellt, dass Nierensteine überwiegend aus Qxalsäure von Lebensmitteln und weniger aus Tee entstehen können. Ich nehme an - wenn beide Faktoren beachtet werden - dann kann man auch Nierensteine in den Griff bekommen. Allerdings würde ich immer einen Arzt zu Rate ziehen! Zählen Sie also bitte nicht nur auf meine Meinung...
Gerhard Biel Teekontor Nordfriesland |